Ohne jede Bodenhaftung

Es hat mich sehr berürt in dem Film Der Boden unter den Füßen zu sehen, wie sehr psychische Krankheiten das Leben von Menschen und ihren Angehörigen beeinflussen kann. Es hat mich traurig gemacht, wie stark die Beziehung zwischen die beiden Schwestern darunter gelitten hat und ich habe gemerkt wie schwierig eine solche Situation sein kann. Ich fand den Film manchmal langweilig, aber ich kann mir vorstellen, dass das Absicht war, um diese Langeweile im Leben der Protagonistinnen darzustellen.

Der Boden unter den Füßen, Regie: Marie Kreutzer
mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin
Sektion Wettbewerb

Text von lifeofdeads

Außer Kontrolle

La paranza dei bambini, Regie: Claudio Giovannesi, Sektion Wettbewerb

Ich fand es sehr erschreckend zu sehen unter welchen Bedingungen diese Kinder auf der Straße aufwachsen, ohne zur Schule gehen zu können und ohne Bezugspersonen, die sich um sie kümmern oder ihnen Grenzen setzen. Ich finde der Film hat gezeigt was passieren kann, wenn es keine Kontrolle gibt und was Gier aus Menschen machen kann, das hat unerwartete schlimme und sogar tödliche Konsequenzen. Ihr Leben ist bestimmt von Rache, was dazu führt, dass sie nicht mehr aus den Mafia Strukturen rauskommen und sich Konflikte immer weiter verschlimmern.

Text von lifeofdeads


Reales Leben

„No script, no fake emotional“ sagte der Regisseur Tamer Jandali über seinen Film Easy Love, der in der Sektion Perspektive Deutsches Kino gezeigt wurde. Abgesehen davon kann man über seinen Film sagen, dass alle Charaktere, die im Film spielen, von realen Charakteren und realen Situationen inspiriert sind.
Vielleicht sind deshalb Bildaufnahmen und Kamerafahrten näher am Dokumentarfilm als am Spielfilm dran. Easy Love setzt sich mit dem Thema „Sex und Liebe“ auseinander. Zu Beginn antworten in Interviewform die drei Protagonisten auf Frage, wie: „Was ist Dir am Wichtigsten im Leben?“ Im Laufe des Filmes sehen wir, dass sich ihre Meinung ändert. Eigentlich erleben sie es genau anders, als wie sie es im Interview am Filmanfang gesagt haben. Hier zeigt uns der Film, inwieweit sich Meinungen in der Praxis des Leben ändern können. Ein Charakter ist eine junge Frau, die im Interview sagt: “ Alles ist für mich egal!“ Aber in der Praxis des Lebens erlebt sie viele Schwierigkeiten, die ihr nicht mehr egal sein können. Ein anderer Charakter ist ein junger Mann, der im Interview meint: „Liebe existiert nicht. Man muss das Leben nur geniessen.“ Der Film zeigt uns, dass er sich aber verlieben wird. Der dritte Charakter ist ein Mädchen, die lesbisch ist. Ihre Meinung über Liebe oder Sex ist: „Liebe ist die Basis des Lebens, ohne Liebe hat das Leben keine Bedeutung für mich.“ Sie hat eine Beziehung, die für sie sehr wichtig ist. Der Film zeigt uns, wie sie wegen Problemen ihre Beziehung verliert. Alle Charaktere sind in diesem Sinne in der gleichen Situation, sie erleben etwas etwas was konträh zu ihren Aussagen steht. Sie können aber auf andere Art und Weise ihre Probleme lösen.
Der Film veranschaulicht, dass der Mensch sein Leben selbst gestaltet. Und was der Mensch sagt, von von er/sie spricht, ist nicht unbedingt das „reale Leben“. Der Mensch realisiert sein Leben selbst.

Text von sajadbayeqra

Cinema in peacetime!

What We Left Unfinished, Director: Mariam Ghani, Section ForumWhat We Left Unfinished is a documentary film, directed by Mariam Ghani, about five films realized between 1978- 1992 that were left unfinished by directors because of the revolution in Afghanistan.

It is an interesting subject for us to see how the director brought 5 unfinished films together and what is her message? Does she bring political issues in her documentary or does she just skips it because of her father being the preseident of Afghanistan?

Does she talks about the problems of the national film institut Afghanfilm founded in the sixties, in this situation? In the place, she is now (as daughter of the president) how does she cover all darkness of Afghanfilm?  In What We Left Unfinished, we haven’t seen anything special. The director doesn’t have any talent to show to the audience.

She doesn’t have any clever questions to those she interviews about these 5 films, she edits scene next to the scene, inbewtween and as voice over we hear the interviews.

Unfortunately, she couldn’t give answers to any of our questions. The nice thing and surprising thing for us was the interesting atmosphere in the five unfinished films and a new view from Afghanistan before the war. Not a lot of picture can be found of our country in nowadays.

Text by Baran and Frishteh / frishtehsadate


A little bit of everything!

Daaaad…Daddy…Dadddd.. Daaaaaaaadd…

His father calmly answer: Jaa?!

-Can we seat there?! No theeeere, no there,

The father just follows.

40 minutes walk to the first cinema and then 36 minutes to the next one because of public transport strike in Berlin…

Beautiful healthy day.

The second cinema is showing Short Generation Kplus II.

The first movie starts and an annoying voice over (live translator) didn’t let me to get into the movie, but after a while you get along when the dialogue finishes.

I cried a bit during the first one and the same with the second one, suddenly the translator mentions that this movie is not belonging to this section… the movie continues…

After 2 minutes she mentions: Even well experienced might fail sometimes! Then everywhere darkness.

The 3rd one starts and a nice music leads me to falling sleep…

I just found it fascinating watching Generation movies because anyway once upon a time I passed that age and its easier to sympathize and flow your emotions …

I had a little bit of everything. Cry, smile, excitement and nap.

Text by

Absurd existiert

Es ist nicht wichtig, was man sieht, sondern es ist wichtig, was man sich vorstellt. Der Film „Souls le sable“ von Francois Ozon in der Sektion Hommage zeigt ein Paar, eine Frau mit ihrem Mann, aus ihrer Perspektive. Plötzlich verschwindet der Mann und seine Frau sucht ihn.

Nach dem er verschwunden ist, kann sie ihn nicht vergessen. Die Frau schöpft für sich eine eigene, neue Welt. Sie lebt darin an der Grenze zwischen Realität und Illusion, in einer absurden Atomsphäre. Sie kann nicht akzeptieren, dass ihr Mann verschwunden ist. Sie verdrängt jeden Gedanken an Tod und denkt die ganze Zeit an das Leben. Wir sehen sie während einer Wohnungsbesichtigung. Mit dem Vermieter verabredet sie, dass sie die Wohnung nehmen möchte. Sie guckt aus einem der Wohungsfenster und sieht einen Friedhof. Sie ist aufgewühlt und sagt dem Vermieter plötzlich ab. Sie will die Wohnung nicht mehr haben.

Ihr Mann sucht auch ein anderes absurdes Leben. Vielleicht heißt es in diesem Fall: „Tod“. Eigentlich suchen beide ein absurdes Leben, aber in unterschiedlichen Rihtungen. Der Film zeigt dieses absurde Leben dadurch, dass sie in ihrer Einsamkeit ihren Mann als Erscheinung sieht. Sie lebt mit ihm. Sie hört seine Stimme. Sie spricht mit ihm, alles ihre Illusion. Ich denke, der Film wird mit der Illusion enden. Offenes Ende.

Text von mehradsepahnia

Ein buntes Filmerlebnis

Ich kann mich nicht so richtig erinnern, wann ich zum letzten Mal einen Film mit Kindern als Hauptpublikum in einem großen Kino gesehen habe. Die Kurzfilmprogramme 1 und 2 in der Sektion Generation zu schauen, hat den Vorteil, im Vergleich zu anderen Kinos und Vorführungen der Berlinale, in eine unerwartete Atmosphäre zu geraten.
Die Kinder reagieren sehr schnell auf die Filme. Sie lachen laut. Einige kommentieren den Film während des Schauens. Andere gaben Vermutungen ab über die nächste Szene. Mal erfolgreich, mal nicht. Wenn die Schätzung erfolgreich war, reagierten andere Kinder auf diesem Erfolg. Hinter mir saß ein etwa 3 jähriger Junge Er erzählte seinen Vater, der neben ihm sitze, laut, was im Film geschah. Im erstem Film sagte er laut: „Papa, der Bus und der Löwe.“, im zweiten: „Papa, der Bus kommt.“, und im dritten: „Der Bus“. Der Bus war sein attraktives Motiv. Solche Motive lassen sich nie mit einem erwachsenen Publikum als Attraktion finden, deswegen war es für mich ein schönes Erlebnis mit Kindern Kinderfilme gemeinsam zu sehen und ihre Reaktion zu erleben.
Der zweite Punkt, der mir auffiel, war der große Anteil an Regisseurinnen in den Generation-Filmen. Im Programm 2 gab es fünf Kurzfilme aus fünf verschiedenen Ländern. Vier davon waren von Regisseurinnen realisiert. Ich finde es interessant, dass Berlinale für die gleiche Präsenz von Frauen und Männern steht (1). Zusammengefasst: Es war ein buntes Filmerlebnis im Haus der Kulturen der Welt

  1. Berlin Morgen Post (https://www.morgenpost.de/vermischtes/article216404283/Berlinale-Fuer-gleiche-Praesenz-von-Frauen-und-Maennern.html) Abrufdatum: 14.02.2019.

Text von Atefeh