Ohne jede Bodenhaftung

Es hat mich sehr berürt in dem Film Der Boden unter den Füßen zu sehen, wie sehr psychische Krankheiten das Leben von Menschen und ihren Angehörigen beeinflussen kann. Es hat mich traurig gemacht, wie stark die Beziehung zwischen die beiden Schwestern darunter gelitten hat und ich habe gemerkt wie schwierig eine solche Situation sein kann. Ich fand den Film manchmal langweilig, aber ich kann mir vorstellen, dass das Absicht war, um diese Langeweile im Leben der Protagonistinnen darzustellen.

Der Boden unter den Füßen, Regie: Marie Kreutzer
mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin
Sektion Wettbewerb

Text von lifeofdeads

Drei Schwestern

Ich fand es sehr beeindruckend, dass Kiz Kardesler gezeigt hat, dass es nicht weit von Großstädten entfernt, heutzutage immer noch Menschen gibt, deren Lebensweise sehr rückständig, simpel und isoliert ist. Besonders berrüht hat mich, zu sehen, wie die Schwestern darauf hoffen, Arbeit bei einem reichen Mann in der Stadt zu finden, um dem Leben in ihrem Dorf zu entfliehen.
Ich fand den Film sehr traurig, aber auch sehr realitätsnah, was mir gut gefallen hat. Besonders beeindruckend fand ich die wunderschöne Natur, die der Film gezeigt hat.

Kız Kardeşler (A Tale of Three Sisters)
Türkei / Deutschland / Niederlande / Griechenland
Regie: Emin Alper
mit Cemre Ebüziyya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açikgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

Text von lifeofdeads

Learning from Agnès Varda

I liked her ideas and I’ve got inspired by her…

She is simply great and I learned new things from this movie.

For example she made a movie about mattresses and people are talking about the advantage and comfort of a mattress without having one for themselves. Varda shows the movie to people through a mattress that holds a television inside…

She also explains at the end about how important it is to know where and to whom do you show your movie?! Who is your audience?!

I believe she is one of the best. I would love to watch this movie over and over to explore and learn more and more…

There were some images from the vietname war witch was really heavy and thoughtful. I recommend this movie to anyone who is interested in cinema…

Agnès par Varda, dir: Agnès Varda, section Competition

Text by

Filmemacherin des Lebens

Der Film Varda par Agnès ist eine Art „Teaching Film“ von Agnès Varda, die über 65 Jahre Filme gedreht hat. Der Film ist ein Dokumentarfilm, der in der Sektion Wettbewerb (außer Konkurrenz) gezeigt wurde. Varda erzählt darin über ihre Erfahrungen, Perspektive, Filmtechniken, Motivationen in ihrem gesamten Werk.
Ich fokussiere mich hier auf die Vermittlung und Wahrnehmung von Zeit in ihrem Film Cléo de 5 à 7.
Unsere Zeitwahrnehmung funktioniert wie ein temporales Kontinuum, Varda beschreibt es als subjektive Zeit. Unsere subjektive Zeit wird von Situationen, Emotionen und anderen Faktoren beeinflusst. Es unterscheidet sich von dem, was die mechanische Uhr vorgibt. Die Uhr zeigt uns die lineare Zeit: Diese Zeit nennt Varda objektive Zeit.  Agnès Varda setzt in ihrem Film Cléo de 5 à 7 die subjekte Zeit um. Sie beschreibt, wie sie während der Produktion aus finanziellen Gründen auf Dinge verzichten musste. Sie sagt darüber: „Ich musste in dieser Beschränkung kreativ sein. Daher drehte ich einen Film, der an einem Nachmittag spielt.“
Varda stellt diese subjektive Zeit als eine Echtzeit zwischen 5 und 7 Uhr an einem Mittwoch dar, damit sie die gesamten 2 Stunden des Tages, fast ohne Unterbrechung als Lebenszeit, den Fluss der Zeit, zeigen kann. Agnès Varda wendet andere Gesetze für Zeitvermittlung in ihrem Film an.
Dieses Film-Selbstporträt von Agnès Varda könnte ich mehrmals sehen, weil ich jedes Mal neue Aspekte begreifen kann. Dabei lerne ich vieles über das Kino.

Text von Atefeh

Rebellische Amiko

Der Film Amiko der japanischen Filmmacherin Yoko Yamanaka zeigt die Geschichte der Schülerin Amiko, die sich in Aomi aus der Parallelklasse verliebt. Als Aomi in Richtung Tokio verschwindet, um dort mit einer anderen Frau eine Beziehung zu führen, entscheidet sich auch Amiko den kleinen Ort Nagano zu verlassen, um nach Tokio zu reisen. Sie hofft dort Aomi zu treffen, um diesen zur Rede zu stellen. Weiterlesen „Rebellische Amiko“

Maryem Löwenherz

Maryem ist verheiratet, hat drei Töchter und lebt getrennt von ihrem Mann. Ihre Eltern sind aus dem Irak, sie ist in Berlin bei ihrer Mutter aufgewachsen, von ihrem Vater wird im Film Jibril nicht erzählt. Sie spricht fließend arabisch und deutsch. Während einer arabischen Hochzeit trifft sieht sie einen jüngeren Mann, der ihr gut gefällt. Ihre Blicke treffen sich. Weiterlesen „Maryem Löwenherz“

High Fantasy

Gestern war ich im Film High Fantasy von Jenna Bass. Der Film spielt in Südafrika, vier Freunde gehen auf einen Roadtrip. Eines Morgens wachen sie auf und finden sich im Körper eines jeweils anderen wieder. So beginnt eine spannende Geschichte, die nicht nur die Freundschaft behandelt, sondern sich vordergründig um geschichtliche Konflikte und identitätsgebende Spannungsfelder, Race und Gender, in Südafrika dreht.

Weiterlesen „High Fantasy“