Ohne jede Bodenhaftung

Es hat mich sehr berürt in dem Film Der Boden unter den Füßen zu sehen, wie sehr psychische Krankheiten das Leben von Menschen und ihren Angehörigen beeinflussen kann. Es hat mich traurig gemacht, wie stark die Beziehung zwischen die beiden Schwestern darunter gelitten hat und ich habe gemerkt wie schwierig eine solche Situation sein kann. Ich fand den Film manchmal langweilig, aber ich kann mir vorstellen, dass das Absicht war, um diese Langeweile im Leben der Protagonistinnen darzustellen.

Der Boden unter den Füßen, Regie: Marie Kreutzer
mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin
Sektion Wettbewerb

Text von lifeofdeads

Außer Kontrolle

La paranza dei bambini, Regie: Claudio Giovannesi, Sektion Wettbewerb

Ich fand es sehr erschreckend zu sehen unter welchen Bedingungen diese Kinder auf der Straße aufwachsen, ohne zur Schule gehen zu können und ohne Bezugspersonen, die sich um sie kümmern oder ihnen Grenzen setzen. Ich finde der Film hat gezeigt was passieren kann, wenn es keine Kontrolle gibt und was Gier aus Menschen machen kann, das hat unerwartete schlimme und sogar tödliche Konsequenzen. Ihr Leben ist bestimmt von Rache, was dazu führt, dass sie nicht mehr aus den Mafia Strukturen rauskommen und sich Konflikte immer weiter verschlimmern.

Text von lifeofdeads


Drei Schwestern

Ich fand es sehr beeindruckend, dass Kiz Kardesler gezeigt hat, dass es nicht weit von Großstädten entfernt, heutzutage immer noch Menschen gibt, deren Lebensweise sehr rückständig, simpel und isoliert ist. Besonders berrüht hat mich, zu sehen, wie die Schwestern darauf hoffen, Arbeit bei einem reichen Mann in der Stadt zu finden, um dem Leben in ihrem Dorf zu entfliehen.
Ich fand den Film sehr traurig, aber auch sehr realitätsnah, was mir gut gefallen hat. Besonders beeindruckend fand ich die wunderschöne Natur, die der Film gezeigt hat.

Kız Kardeşler (A Tale of Three Sisters)
Türkei / Deutschland / Niederlande / Griechenland
Regie: Emin Alper
mit Cemre Ebüziyya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açikgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

Text von lifeofdeads

Reales Leben

„No script, no fake emotional“ sagte der Regisseur Tamer Jandali über seinen Film Easy Love, der in der Sektion Perspektive Deutsches Kino gezeigt wurde. Abgesehen davon kann man über seinen Film sagen, dass alle Charaktere, die im Film spielen, von realen Charakteren und realen Situationen inspiriert sind.
Vielleicht sind deshalb Bildaufnahmen und Kamerafahrten näher am Dokumentarfilm als am Spielfilm dran. Easy Love setzt sich mit dem Thema „Sex und Liebe“ auseinander. Zu Beginn antworten in Interviewform die drei Protagonisten auf Frage, wie: „Was ist Dir am Wichtigsten im Leben?“ Im Laufe des Filmes sehen wir, dass sich ihre Meinung ändert. Eigentlich erleben sie es genau anders, als wie sie es im Interview am Filmanfang gesagt haben. Hier zeigt uns der Film, inwieweit sich Meinungen in der Praxis des Leben ändern können. Ein Charakter ist eine junge Frau, die im Interview sagt: “ Alles ist für mich egal!“ Aber in der Praxis des Lebens erlebt sie viele Schwierigkeiten, die ihr nicht mehr egal sein können. Ein anderer Charakter ist ein junger Mann, der im Interview meint: „Liebe existiert nicht. Man muss das Leben nur geniessen.“ Der Film zeigt uns, dass er sich aber verlieben wird. Der dritte Charakter ist ein Mädchen, die lesbisch ist. Ihre Meinung über Liebe oder Sex ist: „Liebe ist die Basis des Lebens, ohne Liebe hat das Leben keine Bedeutung für mich.“ Sie hat eine Beziehung, die für sie sehr wichtig ist. Der Film zeigt uns, wie sie wegen Problemen ihre Beziehung verliert. Alle Charaktere sind in diesem Sinne in der gleichen Situation, sie erleben etwas etwas was konträh zu ihren Aussagen steht. Sie können aber auf andere Art und Weise ihre Probleme lösen.
Der Film veranschaulicht, dass der Mensch sein Leben selbst gestaltet. Und was der Mensch sagt, von von er/sie spricht, ist nicht unbedingt das „reale Leben“. Der Mensch realisiert sein Leben selbst.

Text von sajadbayeqra

Kislota – Confusing just like being young

Once a friend told me that I just need to survive my 20s and then it will get better. I wasn’t sure what exactly will get better: me or life. But after watching „Kislota“ (Section Panorama) from a 26 year old Alexander Gorchilin I might know the answer.

„Kislota“ means acid, and if there are drugs at the beginning of the movie, they have to „shoot“. I guess the ambiguity of youth could be partially described by the first scene: LSD trip, two people on a balcony, one of them hangs from it, another one looks carelessly and says: if you want to jump, do it. And so he jumps. It’s absurd but it’s also an honest scene: when you’re young you don’t have to be responsible about anything. You don’t have to care yet.

I liked that the director didn’t pretend to „know it all“, he showed young people as they are: constantly looking for something, but not sure where to look, or how long it is going to take, or if they can even see. The plot is also „young“, it doesn’t always make sense, it drifts away, and confuses the audience. But as a young person, I could relate – I also have no idea what’s going on, but with every new day I get a feeling that I’m about to figure it out.

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Cleo

After the death of Cleos mother, she stays with her father alone in Berlin. Her dream is to go back in time to safe her mother and see the past.

The idea of finding a traveling clock that allows you to travel back in time to correct mistakes that happened before that’s just one of the best things that could happen in our life. What if we could go back in time and avoid the destruction that Berlin had go through….

Fortunately she finds a time travel clock drawn on a map and she convinces her father to search for the clock. But she doesn’t know that her father will die because of old mines planted under the surface in Berlin.

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Pay attention

Das Mädchen aus dem Fahrstuhl, Berlinale Special, Deutsche Demokratische Republik 1990 , I wouldn’t really comment about the content of the movie because unfortunately, I didn’t paid enough attention about having subtitle when I was choosing the movie and it caused me to not understand anything about it.

But even without understanding the language it was not hard to guess. They didn’t record sound on set and then later recorded sounds didn’t fit and some parts were not even synced! For example in the elevator scene when we hear the voice of the child without moving his lips! However, I liked the narrative image and cinematography of this movie.

Text by samansamansaman