Reales Leben

„No script, no fake emotional“ sagte der Regisseur Tamer Jandali über seinen Film Easy Love, der in der Sektion Perspektive Deutsches Kino gezeigt wurde. Abgesehen davon kann man über seinen Film sagen, dass alle Charaktere, die im Film spielen, von realen Charakteren und realen Situationen inspiriert sind.
Vielleicht sind deshalb Bildaufnahmen und Kamerafahrten näher am Dokumentarfilm als am Spielfilm dran. Easy Love setzt sich mit dem Thema „Sex und Liebe“ auseinander. Zu Beginn antworten in Interviewform die drei Protagonisten auf Frage, wie: „Was ist Dir am Wichtigsten im Leben?“ Im Laufe des Filmes sehen wir, dass sich ihre Meinung ändert. Eigentlich erleben sie es genau anders, als wie sie es im Interview am Filmanfang gesagt haben. Hier zeigt uns der Film, inwieweit sich Meinungen in der Praxis des Leben ändern können. Ein Charakter ist eine junge Frau, die im Interview sagt: “ Alles ist für mich egal!“ Aber in der Praxis des Lebens erlebt sie viele Schwierigkeiten, die ihr nicht mehr egal sein können. Ein anderer Charakter ist ein junger Mann, der im Interview meint: „Liebe existiert nicht. Man muss das Leben nur geniessen.“ Der Film zeigt uns, dass er sich aber verlieben wird. Der dritte Charakter ist ein Mädchen, die lesbisch ist. Ihre Meinung über Liebe oder Sex ist: „Liebe ist die Basis des Lebens, ohne Liebe hat das Leben keine Bedeutung für mich.“ Sie hat eine Beziehung, die für sie sehr wichtig ist. Der Film zeigt uns, wie sie wegen Problemen ihre Beziehung verliert. Alle Charaktere sind in diesem Sinne in der gleichen Situation, sie erleben etwas etwas was konträh zu ihren Aussagen steht. Sie können aber auf andere Art und Weise ihre Probleme lösen.
Der Film veranschaulicht, dass der Mensch sein Leben selbst gestaltet. Und was der Mensch sagt, von von er/sie spricht, ist nicht unbedingt das „reale Leben“. Der Mensch realisiert sein Leben selbst.

Text von sajadbayeqra

LOve StOry 303

von mpowerfilmgirls

Eine Reise und zwei Personen, die sich zufällig treffen, am Ende verlieben sie sich in einander, klingt gewöhnlich!!. Der Film 303 fand seine Weltpremier im Berlinale-Filmfestival 2018. 145 Minuten voll von Gesprächen der beiden Studierenden Jule und Jan. Weiterlesen „LOve StOry 303“

Rebellische Amiko

Der Film Amiko der japanischen Filmmacherin Yoko Yamanaka zeigt die Geschichte der Schülerin Amiko, die sich in Aomi aus der Parallelklasse verliebt. Als Aomi in Richtung Tokio verschwindet, um dort mit einer anderen Frau eine Beziehung zu führen, entscheidet sich auch Amiko den kleinen Ort Nagano zu verlassen, um nach Tokio zu reisen. Sie hofft dort Aomi zu treffen, um diesen zur Rede zu stellen. Weiterlesen „Rebellische Amiko“

Unsane – zu viel von allem kann schaden

 

Können wir von der Vergangenheit entfliehen? An wen sich wenden, um nach Hilfe zu bitten? Wo lässt sich echte Liebe finden? Diese Fragen durchläuft der Film Unsane von Steven Soderbergh. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die von ihrer stressigen Vergangenheit entfliehen will. Deswegen wendet sie sich an eine psychiatrische Einrichtung, wo sie eingesperrt wird. Sie lebt dort mit der Angst vor anderen Patienten, dem Hass eines alten verlobten Mannes, sowie dem Mann, den sie mag. Weiterlesen „Unsane – zu viel von allem kann schaden“

Maryem Löwenherz

Maryem ist verheiratet, hat drei Töchter und lebt getrennt von ihrem Mann. Ihre Eltern sind aus dem Irak, sie ist in Berlin bei ihrer Mutter aufgewachsen, von ihrem Vater wird im Film Jibril nicht erzählt. Sie spricht fließend arabisch und deutsch. Während einer arabischen Hochzeit trifft sieht sie einen jüngeren Mann, der ihr gut gefällt. Ihre Blicke treffen sich. Weiterlesen „Maryem Löwenherz“