Der Film handelt von einer behinderten jungen Frau, die auf der Suche nach ihrer Identität ist. Hikari (37 Sekunden), Sektion Panorama zeigt den Weg. Die Schwierigkeiten auf diesem Weg sind: ohne Vater aufzuwachsen, ohne Sex und enge Freunde. Mit diesen Leerstellen findet sie sich in ihrem Leben nicht zu recht und kann es nicht geniessen. Ihre Mutter leidet mit. Dieses Mitleid führt dazu, dass sie nicht selbständig leben kann. Es fehlt diese Selbständigkeit in ihrem Leben. Zu beginn des Films steht der Erfolg einer Kollegin, die ihr Zeichentalent ausnutzt. Die Kollegin veröffentlicht ihr Comicbuch unter eigenem Namen und startet damit eine Karriere. Dies ist schwer für die junge Frau. Sie gibt nicht auf und findet eine neue Herausforderung: Sie zeichnet ein Porno-Comicbuch. Dadurch sammelt sie neue Erfahrungen: neuen Lifestyle, mehr Spaß im Leben, Erweiterung der Freundkreise. Das ist der Moment im Filme, wenn sie nach ihrer Identität sucht. Sie weiss kaum etwas über ihre Vergangenheit, was sie in ihrer Kindheit erlebt hat. Sie sucht nach ihrem Vater, um mehr über sich selbst heraus zu finden. Dabei erfährt sie etwas Neues: Ihre Zwilingsschwester wurde 37 Sekunden früher als die Protoganistin geboren. Sie ist aber nicht behindert. Die Protoganistin leidet unter einer körperliche Behinderung wegen dieser 37 Sekunden, in denen sie ohne Sauerstoff war. Im Laufe des Films erreicht sie etwas Besonderes: ihre Identität. Fast am Ende des Films sagt sie einem Freund, der ihr bei der Suche nach der Schwester geholfen hatte: „Es wäre gut, wenn ich 37 Sekunden früher geboren wäre … vielleicht ist es so auch gut, dass ich 37 Sekunde später geboren bin.“
Texxt von sajadbayeqra