Zentralflughafen THF – Wir dachten, Deutschland wird uns abschieben.

„Als wir zum ersten Mal hierher gebracht wurden und den Flughafen gesehen haben, dachten wir, dass Deutschland uns wieder nach Syrien abschieben wird. Das war das Lustigste was uns in diesem Flughafen passiert ist“,  sagt Ibrahim.

Ibrahim ist einer von zwei Darstellern im Film Zentralflughafen THF von Karim Ainouz, der in der Sektion Panorama Dokumente gezeigt wurde. Er ist 19 Jahre alt und kommt aus Syrien. Weiterlesen „Zentralflughafen THF – Wir dachten, Deutschland wird uns abschieben.“

Wrong Ways of Revenge

Black 47, dir: Lance Daly, 96′,  section competition

Martin Feeney comes back from his time in Afghanistan as a soldier for the British Kingdom during British occupation of Ireland. He comes back to find his mother and the rest of his family either being dead or getting killed in front of his eyes. This starts the journey for search of revenge and starts the attempt of trying to punish the authorities. Weiterlesen „Wrong Ways of Revenge“

First Timer

When you going for a first time to the Berlinale Film Festival to watch a movie, you think about a great day. Since you have your tickets in the pocket, you decide to not go earlier than 40 minutes. Yeah! that would be more than enough.
You arrive at the Friedrichstadtpalast, wow what a fancy place!
Ha & Je thinking, that’s good we have our tickets, we don’t need to stand in long lines. For sure it’s going to be a great day. Weiterlesen „First Timer“

Profile – Der Blick durch den Desktop

Ein Film über eine Journalistin, die durch ein Fakeprofil mit einem IS Rekrutierer Kontakt aufnimmt.

Auffällig ist der Erzählraum, in dem sich der Film bewegt. Zu sehen ist nur der Desktop der Journalistin, durch den die Zuschauer aus ihrem Leben erfahren.

Wir sind der Desktop, sobald Amy Skype oder Facetime öffnet, sehen wir sie in ihrer Umgebung und natürlich die andere Seite des Skypegesprächs. Sonst sehen wir was sie googelt, welche Musik sie hört und hören auch ihre Stimme. Weiterlesen „Profile – Der Blick durch den Desktop“

Otherwise it Blows Your Mind!

Hojoom (Invasion) by Shahram Mokri is a movie that has to be seen!
The film is sophisticated and mysterious; it is difficult to speak of everything that the filmmaker has in mind at least in the first encounter. But the point I can cite is that the „Invasion“ consists of the same formic-content attributes that we have seen in other director’s work like his first long feature Cat and Fish, with the difference that all of them have evolved here.
The director shows the atmosphere of Iran. A sick system that controls you, a fogy space, a lot of lies, absurdity and disappointments, fears… Weiterlesen „Otherwise it Blows Your Mind!“

An Elephant Sitting Still – für vier Stunden

Kurz nach 19 Uhr verlassen wir die NUK in der Stresemannstr. 95 nach einer sättigenden Portion Spaghetti und einem Schafskäsesalat.

Ich hetze Ahmad und Morad, denn sobald der Film anfängt, werden wir nicht mehr reingelassen. Morad, der in der Regel Kaffee schon in Übermaßen konsumiert, macht sich sorgen um die kommenden vier Stunden, die wir im Cinemaxx Saal 4 verbringen werden. Schaffen wir es noch bei Rewe eine Mate zu kaufen?

Ein vierstündiger chinesischer Spielfilm – what did I get myself into? Ein Elefant sitzt still, steckt fest, wird festgehalten? Ein Elefant? Ein schwer übersehbares Tier, wird gefüttert. So fängt der Film an. Und im Nachhinein denke ich: I should have payed more attention to the beginning. Weiterlesen „An Elephant Sitting Still – für vier Stunden“

Ein Topf versteckt mehr als nur Geld

JJJ Al Gami’ya  ein Film , der das Leben der Menschen in “Rod El Frag“ , einem Slum in Kairo, dokumentiert. 2018 wurde dieser zum ersten Mal im Rahmen des Berlinale Filmfestival in der Sektion Panorama vorgeführt. Die Hauptprotagonistin zeigt in diesem Film, wie sie sich als Frau ihr ganzes Leben lang um ihre Familie kümmert. Dabei sind die Männer wie ein Extra-Familienmitglied, auf den Schultern der Frau. Und häufig ist dies auch der Fall bei den anderen Familien, die im Film gezeigt werden. Der Kampf um das Tagesbrot für die Familie wird von den Frauen geführt. Weiterlesen „Ein Topf versteckt mehr als nur Geld“

My Balcony for Berlin

Der Himmel über Berlin (Wings of Desire ), directed by Wim Wenders, 1987, shown in the section Berlinale Classics.

“Not to find one’s way around a city does not mean much. But to lose one’s way in a city, as one loses one’s way in a forest, requires some schooling. Street names must speak to the urban wanderer like the snapping of dry twigs, and little streets in the heart of the city must reflect the times of day, for him, as clearly as a mountain valley.” *

At many occasions in this film you will find the way of shooting the scenes from “Bird’s-eye view” perspective. But what makes these shots unique that the bird/viewer had prior knowledge with the timeline of humans, streets, buildings and so on. And that perspective strongly supported by the smoothness of the sliding shots which made these scenes look like a suspended life, for souls did not found a place at the reality/city so they will share the sky with the angels. Weiterlesen „My Balcony for Berlin“

Unschuldige Kindheit

Der Film „Yardie“ ist ein britischer Kriminalfilm von Idris Elba. 16. Februar 2018 wurde „Yardie“ im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Panorama vorgestellt. (Produktionsland: Vereinigtes Königreich, Sprache: Englisch, Erscheinungsjahr: 2018, Länge: 101 Minuten und Drehbuch: Brock Norman Brock, Martin Stellman)

Seit Jahren herrschen Konflikte und Kriege in der ganzen Welt. Abgesehen von den Konfliktparteien und deren Pläne, werden unschuldige, bzw. pazifistische Menschen Opfer des Konflikts, insbesondere Kinder. Im Film „Yardie“ präsentiert Idris Elba uns in den ersten Szenen ein ergreifendes Bild aus Jamaika: Die Kinder gehen nach der Schule nach Hause und plötzlich eskaliert eine Schießerei, bei der ein pazifistisches kleines Mädchen ums Leben kommt. Mit der Szene fängt die Geschichte des Films an. Weiterlesen „Unschuldige Kindheit“

AlGami´ya – zwischen ِArmut, Freude und Frauenrechten

WhatsApp Image 2018-02-18 at 2.46.17 PMDer Dokumentarfilm AlGami’ya von der Regisseurin Reem Saleh (Ägypten, 79 Minuten, Sektion Panorama) wurde im Bezirk Rod el Farag gedreht, einem sehr armen Stadtteil in Kairo.

Es geht in dem Film um „AlGamiya“. Damit ist ein System gemeint, welches die Menschen dort oft nutzen, um ihr Leben zu finanzieren.
Es funktioniert so, dass mehrere Personen sich zusammentun und regelmäßig die gleiche Summe Geld in einen Gemeinschaftsfond einzahlen. Die Gesamtsumme wird dann jeweils an eine andere Person ausgezahlt, sodass sie auf einmal viel Geld in der Hand hat, obwohl sie nur einen Teil davon bezahlt hat. Und jede Person wird weiter die gleiche Summe an Geld einzahlen bis jede Person der Gruppe einmal das ganze Geld bekommen hat.

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