Laut gelacht

Der Film Baba (1989), Regie: Juwansher Haidary, erzählt die Fehde zweier Dörfer. Eine Art von blödem Verhalten, das nicht nur in Afghanistan, sondern auch in anderen Ländern passieren kann.

Der Film beginnt mit einem langweiligen und langen Vorspann; sehr, sehr langen Vorspann …

Der Ton zum Bild war schlecht, wir sehen z.B. in einer Szene zwei Darsteller, die auf einen Esel und ein Pferd steigen, sie reden miteinander, der Dialog ist aber nicht synchron zu den Lippenbewegungen. Ich komme aus Afganistan und kenne unsere Filmgeschichte, von daher kann ich es sagen: Es gibt Filmschaffende in Afghanistan, die die alte Filmkopie besser hätten restaurieren können. Warum wird ihnen nicht das Archivmaterial zur Verfügung gestellt?

Baba ist ein schlechter Film. Die Dialogs sind sehr schwach. Der Film ist so schlecht, dass ich keine weitere Energie dafür verwenden möchte.

Während des Filmes habe ich öfter laut gelacht. Ich mag über blöde Dinge lachen.

Mein Freund, mit dem ich den Film geguckt habe, konnte den Film sogar nicht bis zum Ende anschauen. Er hat während der Projektion das Kino verlassen.

Text von

Learning from Agnès Varda

I liked her ideas and I’ve got inspired by her…

She is simply great and I learned new things from this movie.

For example she made a movie about mattresses and people are talking about the advantage and comfort of a mattress without having one for themselves. Varda shows the movie to people through a mattress that holds a television inside…

She also explains at the end about how important it is to know where and to whom do you show your movie?! Who is your audience?!

I believe she is one of the best. I would love to watch this movie over and over to explore and learn more and more…

There were some images from the vietname war witch was really heavy and thoughtful. I recommend this movie to anyone who is interested in cinema…

Agnès par Varda, dir: Agnès Varda, section Competition

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Starke Heldin

37 SECONDS ist ein japanischer Film, der das Leben eines behinderten Mädchens erzählt. Der Film will zeigen, dass, obwohl dieses Mädchen behindert ist, sie Aufgaben selbstständig beweltigen kann, z.B. zeichnen. Sie kann sehr gut zeichnen. Dieses Mädchen braucht mehr Aufmerksamkeit, aber kein Mittleid! Sie braucht Unterstützung, damit sie ihre tollen Aufgaben erledigen kann.

Im Film sehen wir, wie die Protagonisten selbständig werden möchte. In einer Szene, die für mich interessant war, kommt sie betrunken nach Hause zurück. Ihre Mutter ist sauer auf sie und streitet mit ihr. In ihrer Wut, sagt sie zu dem Mädchen, dass sie nie unabhängig und selbstständig sein wird. Im Verlauf der Erzählt sehen wir ihre Versuche sich selbständig zu machen. Das Motto des Films ist: Sie kann es! Aus dieser inneren Haltung heraus, reist sie dann alleine, um ihre Schwester zu finden.

Am Ende des Films erreicht sie, was sie sich vorgenommen hat: Sie ist selbständig. Sie schafft es, sowohl für sich selbst als auch für ihre Familie etwas Gutes zu bewirken.

Ich will den Film nochmal sehen, weil er mir Hoffnung gibt und etwas in mir bewegt.

Text von