In Berlin lässt sich die Freiheit atmen, weil es meistens die Möglichkeit gibt „Nein“ zu sagen. In Berlin fühlt man die Hilfslosigkeit nicht, denn die Stimme kann andere erreichen. Am Brandenburger Tor, den 24.2.2018. Anlass der Demonstration ist, dass Assad von Russland unterstützt wird und Ghouta, das östlich von Damaskus liegt, angreifen. Es leben dort noch tausende Menschen, Kinder, Frauen, Männer. Ihre Wohnungen mussten sie verlassen und leben seitdem in provisorischen Unterkünften. In Ghouta sind die Menschen bereits seit Jahren eingeschlossen. Die heimlich gefilmten, durchgesickerten Videos und Bilder aus der Stadt, die im Internet und Fernsehen kursieren, sind unheimlich und fruchtbar. Das wenigste, was die Menschen dagegen machen können ist für mehr Humanität zu protestieren und STOP zu sagen. In Berlin wird eine Demonstration von der Polizei geschützt, in Syrian ist die Situation genau umgekehrt. Aber wen interessiert das? Und wer akzeptiert die Entscheidung der UN? Ein arabisches Sprichwort sagt: „Wer geschlagen wird, ist nicht gleich dem, der die Schläge zählt“. Die Menschen in Ghouta werden umgebracht und die Welt wartet, aber auf was!
Text eines Projektteilnehmers
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