Der Film Amiko der japanischen Filmmacherin Yoko Yamanaka zeigt die Geschichte der Schülerin Amiko, die sich in Aomi aus der Parallelklasse verliebt. Als Aomi in Richtung Tokio verschwindet, um dort mit einer anderen Frau eine Beziehung zu führen, entscheidet sich auch Amiko den kleinen Ort Nagano zu verlassen, um nach Tokio zu reisen. Sie hofft dort Aomi zu treffen, um diesen zur Rede zu stellen.
Ich möchte verschiedene Aspekte des Filmes, die mir besonders aufgefallen sind, hier genauer beschreiben. Was ich positiv finde, ist, dass Amiko als eine starke und rebellische Jugendliche dargestellt wird, die sich gesellschaftlichen Normen widersetzt. Berührt haben mich die intimen, emotionalen Darstellungen Amikos, in denen sie sich mit sich und ihren nicht erwiderten Gefühlen zu Aomi auseinandersetzt. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass sich nicht zwei Frauen um einen Mann streiten, sondern Zusammenhalt zwischen Frauen dargestellt wird.
Autorin: Noura Mearajdin und Maren Denker Foto: Aidah Mearajdin