Unschuldige Kindheit

Der Film „Yardie“ ist ein britischer Kriminalfilm von Idris Elba. 16. Februar 2018 wurde „Yardie“ im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Panorama vorgestellt. (Produktionsland: Vereinigtes Königreich, Sprache: Englisch, Erscheinungsjahr: 2018, Länge: 101 Minuten und Drehbuch: Brock Norman Brock, Martin Stellman)

Seit Jahren herrschen Konflikte und Kriege in der ganzen Welt. Abgesehen von den Konfliktparteien und deren Pläne, werden unschuldige, bzw. pazifistische Menschen Opfer des Konflikts, insbesondere Kinder. Im Film „Yardie“ präsentiert Idris Elba uns in den ersten Szenen ein ergreifendes Bild aus Jamaika: Die Kinder gehen nach der Schule nach Hause und plötzlich eskaliert eine Schießerei, bei der ein pazifistisches kleines Mädchen ums Leben kommt. Mit der Szene fängt die Geschichte des Films an.
In den frühen 1970er Jahren in Jamaika: Der junge Dennis wird Zeuge der Ermordung seines Bruders und kommt bei dem einflussreichen Don unter. Zehn Jahre später wird er nach London geschickt, wo er ein Drogenimperium aufbauen soll und sich wieder mit seiner Freundin und ihrer Tochter trifft.
„Mein Name ist „D“ (D) für Dennis, mein Bruder heißt Jerry und er ist DJ, er wollte immer den Frieden für das Ghetto“. Eines Tages entscheidet er eine Nachbarschaftsfeier zu organisieren. Die Idee dahinter ist, dass die Konfliktparteien sich versöhnen. Jerry packt sein Equipment ins Auto ein: „Ich wollte unbedingt mitgehen, aber er war der Meinung: Nein, weil er mich schützen möchte. Er kommt an den Ort, lädt das Auto aus und sieht mich versteckt hinter den Lautsprecher.“ Die Feier geht los, viele waren zum Tanzen bzw. Feiern da, unter anderem die Konfliktparteien. Jerry bittet die Konfliktparteien auf die Bühne und ruft: „No more war in the Ghetto.“ Plötzlich zieht ein kleiner Junge Namens „Clancy“, der von einer der Konfliktparteien ausgebeutet wird, eine Knarre und schießt gnadenlos auf Jerry, wobei Jerry nicht sein Ziel ist. „Nachdem Jerry umgebracht wurde, wollte ich nur die Rache und wegen meiner Wut bin ich Mörder geworden.“
Das ist leider ein sehr schreckliches Phänomen, das in der ganzen Welt disseminiert (verbreitet) ist. Spekulativ sind wir „Kinder“ Symbole des Friedens, der Liebe, des Glücks und der Zukunft usw., aber das ist nur der positive Aspekt, der sichtbar wird. Viele unschuldige kleine Engel sind mit Kriminalität aufgewachsen, die in der Zukunft zu Teufel werden. Manche, wie ich, bereuen alles und sind traurig, dass deren Schicksal so ist.

Foto: Gusztáv Hámos

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